Relais del Maro

From the Relais Del Maro Blog

Pieve portico

Östlich von Borgomaro

Pieve di Teco
Eine der Hauptstädte des Hinterlands des westlichen Liguriens. Eine bedeutende alte Innenstadt mit der Berufung zum Handel. Der Ort wurde im 13. Jahrhundert an der historischen Straße ins Piemont gegründet und wurde durch das Schloss der Clavesana, den örtlichen Herren, wehrhaft verteidigt. Genua erhielt die Kontrolle über den Ort aufgrund der strategischen Lage zur Poebene. Hier findet man die Arkaden, die im 15. Jahrhundert entstanden und die auch heute noch das Zentrum des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens sind. Der Reichtum aufgrund der Ländereien und des Handels schlug sich in zahlreichen Bauten nieder, wie der neoklassizistischen Pfarrkirche, den Oratorien der Bruderschaften, den historischen Palazzi, wie dem Palazzo comunale, vormals in Besitz der Familie Borelli, oder dem Palazzo Manfredi.

Hier befindet sich auch das Teatro Salvini, ein öffentliches und mit seinen 99 Plätzen winzig kleines Theater.

Hier lebt noch die Tradition der Lederverarbeitung und der Schuhmanufakturen, während man in den Ladengeschäften unter den Arkaden gastronomische Köstlichkeiten, wie Brot und Backwaren und Produkte der Region, vom Käse hin zum Gemüse, findet.

Das Impero-Tal
Das Impero-Tal ist die Verbindungslinie zwischen der Küste und dem Piemont. Auch heute noch befährt man, wie einst, eine Straße, die die Poebene rasch mit dem Hafen von Imperia verbindet, einer Stadt die seit 1576 auf ihre antike savoyische Tradition blicken kann. Die Städte im Tal, wie Pontedassio oder Chiusavecchia, tragen die Spuren der Entwicklung aufgrund der Veränderungen und des Handels. Die Produktionsstruktur im Tal ist seit dem späten Mittelalter durch den Olivenanbau geprägt, der auch heute noch vorherrscht. Die Olivenhaine nehmen alle Hügel ein. Jeder Ort hat seine eigenen Ölmühlen und im Tal liegen bedeutende ölverarbeitende Betriebe. Die mit diesem Anbau einhergehenden Investitionen haben alle Orte in bedeutendem Maße wachsen lassen und Strukturen von großem Wert hinterlassen, die auch heute noch äußerst bemerkenswert sind: Chiusavecchia, der alte Ort entlang der Straße in das Piemont, die große Brücke aus dem 19. Jahrhundert, die Pfarrkirche mit dem großen Kreuz für die Prozession und die Wallfahrtskirche Santuario della Madonna dell’Oliveto. Auf der linken Talseite liegen die interessanten Orte Cesio, Torria, Chiusanico und Gazzelli, die allesamt über bedeutende Kirchen und Oratorien verfügen. Die Pfarrkirche in Pontedassio stammt aus dem 19. Jahrhundert, aber zwischen den ursprünglichen Ortschaften gibt es noch Häuser aus dem 12. und 13. Jahrhundert und einen Brunnen aus dem 15. Jahrhundert. Bestagno, Villa Viani und Villa Guardia liegen im Agazza-Tal und sind um die Überreste des Bestagna-Schlosses und die Kirche San Michele angeordnet. In Villa Guardia befindet sich eine dreidimensionale Kopie des Abendmahls von Leonardo da Vinci auf Holz: auch dieses Werk stammt aus dem 15. Jahrhundert.
La valle Impero

Imperia
Imperia entstand offiziell im Jahr 1923 durch die Zusammenlegung der beiden größeren Gemeinden Oneglia und Porto Maurizio mit einigen Orten des unmittelbar angrenzenden Hinterlands, die jetzt Ortsteile geworden sind. Der Name geht auf den Fluss Impero zurück, der sich durch einst „imperiale“ Lehnsgüter schlängelt. Oneglia und Porto Maurizio sind zwei Orte, deren Entwicklung zwar parallel verlaufen ist, ohne dass es in den vergangenen Zeiten jemals Berührungspunkte gegeben hätte, wenn überhaupt dann Konflikte, so fiel Oneglia schließlich unter die Herrschaft der Savoyer und Porto Maurizio unter die der Genueser. . Der erstgenannte Ort unterhielt immer Beziehungen zur Poebene und ist eine „piemontesische Stadt am Meer“ mit ihrem großen Platz und den Arkaden. Porto Maurizio hat über die Jahrhunderte das Aussehen einer Handelsstadt und Stadt am Meer ligurischer Prägung mit dem wertvollen historischen Stadtkern bewahrt, der “Parasio” genannt wird. Es gibt zudem weiterhin viele kulturell bedeutende Orte, nicht allein aufgrund der Stadtlandschaft, sondern auch wegen des Olivenmuseums Museo dell’Olivo, der Villa Grock, der großen städtischen Kirchen und der Wallfahrtskirche der kleinen Orte, wie Piani und Montegrazie. Eine Stadt der vielen Städte.
Imperia

Für die Wissbegierigen: Eine Villa und ein Garten – einfach zauberhaft: die Villa Grock in Imperia
„Der Zirkus aus Stein“: So wird kurz und einprägsam die phantasiereiche Villa Grock in Imperia genannt. Ihr unverwechselbares Profil mit dem kleinen Turm als Besonderheit, einzigartig, genauso wie alles, was ihren Schöpfer betrifft, erhebt sich auf den Hügeln von Oneglia. Wer ist denn eigentlich der Vater dieses Schatzes? Ein berühmter Clown, Adrien Wettach, der unter dem Künstlernamen Grock bekannt wurde. Geboren in der Schweiz im Jahr 1880, beherrschte er zehn Instrumente und über die Jahre hat er alle Genres der Clownerie durchlaufen. Verliebt in Ligurien, beschloss Grock ein Stück Land in Imperia zu kaufen. Hier errichtete er dann sein Königreich in den Jahren 1924 bis 1930. Der Park ist grandios mit seinen 7000 Quadratmetern und 1500 Kubikmetern, die das Gebäude einnimmt, in dem Grock auch der Kunst der Fotografie nachging. Alles erinnert an Zirkus: Die Säulen so bauchig, wie die Bäuche der Clowns, bunte Bälle für die Geschicklichkeitsspiele, die Dächer der Pavillons wie Zirkuszelte. Ein Spiel von Brunnen und Treppen zwischen exotischen und wertvollen Pflanzen führen zu einer Villa von 7000 Quadratmetern Größe. Vom unterirdischen Parkplatz mit dem kleinen Theater bis hin zum Turm – eine Aufeinanderfolge schmucker Räume mit einer Flucht von Speisezimmern und Empfangssälen und prächtigen Ruheräumen. Auch fehlen nicht das Zimmer mit den Kostümen und die exotischen Einrichtungen. Nachdem die Ehefrau verstorben war und der ganze Komplex eine geraume Zeit leer stand, wurde er von der Provinz Imperia aufgekauft und dank des Einsatzes zahlreicher Bürger konnte im Jahr 2006 die Wiedereröffnung gefeiert werden. Hier soll ein Kulturzentrum mit vielfacher Ausrichtung entstehen: ein Anziehungspunkt ersten Ranges für unsere Provinz.
Villa Grock a Imperia

Diano Marina
Eine angenehme kleine Stadt eines auf den Menschen zugeschnittenen Tourismus, die nach dem verheerenden Erdbeben im Jahr 1887 wieder komplett aufgebaut wurde. Es handelt sich hier um das zweitgrößte touristische Zentrum der Ponente nach dem von San Remo-Bordighera. Hier gibt es nicht nur wunderschöne Strände, sondern auch die Straßen und Wege durch den Ort und entlang der Promenade laden zu Spaziergängen ein. Zu besichtigen ist das Museum mit Bibliothek der Gemeinde mit den Abteilungen Archäologie und Geschichte des Risorgimento.
Diano Marina

San Bartolomeo e Cervo
Die ausgetretenen Touristenpfade hinter sich lassen und Eintauchen in den Zauber des Ortes Cervo, der mit einer jahrhundertealten Geschichte, einsam und erhaben hoch über dem Meer thront,. Eine Oase der Geschichte und der Religiosität, wie die Wallfahrtskirche Santuario della Madonna della Rovere bis hin zur Ansammlung der Häuser von Cervo, die beinahe ins Wasser hinabzurutschen scheinen. Es ist so schön sich in den engen Sträßchen des Stadtteils zu verlieren, der von der Burg beherrscht wird, hier und da das Blau des Himmels und des Meeres zwischen den Häusern zu erspähen. Sehenswert ist auch die sehr reich mit Kunstwerken ausgestattete Pfarrkirche von San Giovanni Battista, zu deren Errichtung auch die lokalen Korallenfischer beitrugen. Seinem Reichtum von den Zeiten des Mittelalters bis ins 19. Jahrhundert hat Cervo auch die herrschaftlichen Palazzi zu verdanken, die auf die bedeutendsten Familien zurückgehen: Stuck, bemalte Fassade, Giebeldächer, Loggien und Terrassen, von denen aus der Himmel zum Greifen nah ist . Diesen Ort sollten Sie keinesfalls verpassen!
San Bartolomeo e Cervo

Andora
Ein touristischer Ort jüngeren Datums, der aber auf eine lange Geschichte zurückblickt. Zu besichtigen ist der herrschaftliche Komplex mit dem Turm, der später unter die Genueser fiel, der Brunnen in der Nähe der Via Romana Iulia Augusta, die Kirche Chiesa dei Santi Giacomo e Filippo und der burgähnliche Palazzo der Genueser Herrscher jenseits des zuvor bewohnten Gebiets, wo heute archäologische Ausgrabungen zu sehen sind.
Andora

Laigueglia
Ein typischer Küstenort mit einem schönen Strand und einer beeindruckenden städtebaulichen Struktur, die durch die Kirche aus dem 16. Jahrhundert Chiesa di San Matteo mit bedeutenden künstlerischen Werken geprägt wird. Eine der schönsten historischen Zentren der ligurischen Küste.
Laigueglia

Für die Wissbegierigen: Laigueglia und Colla Micheri: Der Rückzugsort des Forschers Thor Heyerdahl
Andora ist mit Laigueglia durch den alten römischen Straßenabschnitt der Via Iulia Augusta verbunden, die über Colla Micheri führt. Eine Handvoll Häuser, Arkaden und eine atemberaubende Sicht. Hier war das Refugium des hier im Jahr 2002 verstorbenen Thor Heyerdahl, einer jener weltweit einzigartigen Persönlichkeiten, Anthropologe, Forscher, Schriftsteller und Regisseur. Heyerdahl hatte die internationale wissenschaftliche Welt herausgefordert. Er besegelte allein auf Schiffen aus Holz, Papyrus und Binsengras den Pazifik und den Atlantik. Er hatte den Nachweis alter Seefahrerstraßen erbracht und hatte auf diese Weise für die Forschung neue Fragen aufgeworfen. Als Regisseur von Dokumentarfilmen gewann er im Jahr 1952 einen Oscar. Sein Mut war legendär. Selbst im Jahr seines Todes war er noch in der Erforschung alter Wikingerrouten aktiv. Colla Micheri war sein Refugium, denn auf der einen Seite hatte er hier die Berge, die ihn an das Land seiner Geburt Norwegen erinnerten und auf der anderen Seite lag das Meer, für ihn das Synonym von Leidenschaft und Herausforderung.
Laigueglia e colla Micheri

Alassio
Ein großer Ort am Meer mit einem langen Sandstrand, dem weitläufigsten im westlichen Ligurien, und einer historischen und parallel zur Küste verlaufenden Straße, der heutigen Einkaufsmeile mit dem Namen „Budello“. Auch hier gibt es Festungen zum Schutz vor den Barbaren (der Bergfried Torrione della Coscia), eine Pfarrkirche und Oratorium, sowie das Museum Carlo Levi. Man kann aber auch ganz einfach in den Straßen und auf der Piazza bzw. in den Fußgängerbereichen der Stadt, flanieren.
Alassio

Für die Wissbegierigen: Der „Muretto“ von Alassio, ein wenig Whisky und Hemingway
Das mondäne Leben in Alassio in der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg war äußerst lebendig. Hotels, Lokale, Sandstrand, unverfälschte Natur. Die kulturelle Welt, die Kinostars, die VIPs der damaligen Zeit machten oft Halt im Caffé Roma der Familie Berrino. Ernest Hemingway besuchte das Lokal regelmäßig in trinkseliger Runde. Die anonyme Umgrenzungsmauer vor dem Lokal wurde von den jungen Leuten für ein Schwätzchen genutzt, während sie das Nachtleben des internationalen Jetsets jener Tage beobachteten. Mit der Sammlung der Autogramme auf dem Album von Mario Berrino war die Idee geboren, das anonyme Mäuerchen mit Keramikfliesen zu verzieren, die die Autogramme der illustren Besucher von Alassio trugen. Die erste Unterschrift war die von Hemingway, die eines Nachts ohne die Erlaubnis der Gemeinde aufgebracht wurde. Die Tradition dauert an. Mittlerweile gibt es mehr als 500 Autogramme.
Il muretto di Alassio

Albenga
Bedeutende geschichtsträchtige Stadt ligurisch-römischen Ursprungs, Bischofssitz mit der gut erhaltenen Kathedrale und dem Baptisterium (aus dem 5. Jahrhundert nach Christus). Eine Stadt, die reich an herrschaftlichen Palazzi aus dem Mittelalter ist, mit Backsteintürmen, die das Profil der Stadt zeichnen. Auf keinen Fall sollte man versäumen, den Abschnitt der römischen Straße Iulia Augusta zwischen Albenga und Alassio zu besuchen (6,5 km eben verlaufende Wegstrecke mit Gräberruinen, Überresten der Originalstraße und einer atemberaubenden Aussicht).
Albenga

Für die Wissbegierigen: Die Höhlen Grotte di Toirano
Es handelt sich hier um das größte Höhlensystem im Varatella-Tal. In diesem Gebiet gibt es mehr als 300 Höhlen. Die von Toirano in der Provinz Savona sind die größten, die zugänglich und für ein breites Publikum von Interesse sind. Sie verzeichnen mehr als circa 100.000 Besuche pro Jahr. Die Höhlen sind aus Karstgestein und sehr faszinierend aufgrund der bizarren Formen von Stalaktiten und Stalagmiten. Im Inneren der Höhle gibt es sehr alte Spuren von Menschen, unter anderem auch des Neandertalers. Darüber hinaus wurden auch bedeutende Reste typischer Höhlentiere gefunden, wie dem Höhlenbären l’ursus spelaeus, der in dieser Gegend vor 25.000 Jahren zu Hause war. Zwei Höhlen können besichtigt werden, die Höhle Santa Lucia mit ihrer Höhlen-Wallfahrtskirche und die Basura (Hexe), die erst im Jahr 1950 entdeckt wurde. Die Höhlen sind durch einen Tunnel miteinander verbunden und sind seit 1953 begehbar. In der Folge wurde der interessante Besucherweg erweitert. Die zauberhafte Faszination dieser Welt wird durch ein Ambiente abgerundet, das derart undurchdringlich geblieben ist, dass in einem im Inneren liegenden See ein winzig kleines Krustentier (7 mm) aus prähistorischer Zeit gefunden wurde, das nicht ausgestorben ist. Es trägt den Namen Niphargus. Es handelt sich um einen lebenden Organismus, der sich durch zwei Wesensmerkmale auszeichnet, die im Zusammenhang mit seinem Leben im Dunkel der Höhlen stehen: Es ist transparent und blind.
Le grotte di Toirano

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