Relais del Maro

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Caravonica, Colle San Bartolomeo und Arzeno

Caravonica

Der Hauptort des Tals des Flusses Trexenda, dem Zufluss des Maro, hier entsteht der Impero. Die alte Straße führt von Santo Lazzaro Reale hierher. Man stößt auf die Ruinen der Kirche San Michele in der Nähe des Friedhofes. Vielleicht Zeichen einer ersten Ansiedlung, die dann weiter nach oben an den Berg in die Nähe einer Festung verlagert wurde. Die Häuser kleben dicht aneinander gedrängt zwischen der Pfarrkirche und dem Oratorium. Es gibt hier herrschaftliche Palazzi, wie den Palazzo der Grafen Thomatis, wo das Grabtuch Cristi vier Tage lang mit der Herzogin Anna Maria von Savoyen auf der Flucht aus dem von den Franzosen besetzten Turin (1706) versteckt gehalten wurde. Das Gebiet ist wegen der Oliven und des Weins bekannt. Hier ragt in dominanter Lage die Wallfahrtskirche der Madonna del Vigne empor. Dem Blick eröffnet sich der Verlauf der Straße des Piemonts. Die Wallfahrtskirche mit ihrer Vorhalle bietet den Wanderern Schutz und jenseits dieses Schutzraums eröffnet sich ein Kirchenraum, der mit Gemälden und Stuckarbeiten verziert ist, die vor allem aus dem 18. Jahrhundert stammen. Gegenüber das Haus des Pilgers „casa del pellegrino“, das im Jahr 1653 infolge einer Abstimmung errichtet wurde.

Colle San Bartolomeo

Von Caravonica steigt man bergan zu dem kleinen Ort San Bartolomeo, der dem darüber liegenden Pass seinen Namen gegeben hat. Auch, wenn sich hier am Pass eigentlich eine Kapelle befand, die dem Heiligen Bernhard, San Bernardo, gewidmet war. Hier musste man vorbei. Und es ist kein Zufall, dass die Kirche San Bartolomeo aus dem 17. Jahrhundert, errichtet auf einem alten Gebäude aus dem 15. Jahrhundert, einen Kaplan hatte, der von den Rittern von San Giovanni, dem heutigen Malteserorden, stammte. Sie kümmerten sich um die Wanderer und Pilger.

Arzeno

Ein winziges Dorf, dessen Name vom dialektalen Wort für Lärche, l’arze, stammt. Ein Ort mit einer kleinen Kirche mit einem dazugehörigen Glockenturm aus dem späten Mittelalter. Geht man durch das Gebäude hindurch, so gelangt man auf den Kirchplatz, wo sich dem Blick des Betrachters ein wunderbares Panorama ins Tal bietet. Die Herren De Thomatis gelangen von ihrem Palazzo direkt in die Kirche. Im Innenraum der Kirche bewahren die De Thomatis die Cappella della Madonna del Rosario auf.

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