Relais del Maro

Relaisgeschichte

Jeder Stein dieses Albergo diffuso hat eine Geschichte zu erzählen …

Das Casa Madre aus dem frühen neunzehnten Jahrhundert, ist das zentrale Gebäude mit Rezeption, dem Restaurant, wo gefrühstückt wird, dem Garten mit Pool und 6 Zimmern. Die ursprüngliche Struktur taucht in der Statistik des Bezirks von Montenotte, die vom französischen Präfekten Gilbert Chabrol de Volvic zwischen 1806 und 1812 erstellt wurde (veröffentlicht 1824 in Paris), auf. Vor der Umstellung beherbergte es die Metzgerei und das hervorragende Fleisch, das von Nonno Peppin und Nonna Evelina angeboten wurde (auch heute kann man an der Außenseite das Schild mit der Aufschrift Macelleria Amoretti sehen). Im ersten Stock hingegen wohnten sie, Mamma Piera kam dort zur Welt und lebte dort, und Elena wuchs dort während der Sommerferien, die sie bei ihrer Großmutter und ihrer Tante verbrachte, auf.

Das Casa del Borgo beeindruckt mit seiner Terrasse, die ideal ist um bei einem interessanten Buch zu entspannen. Die Entwicklung dieser Gebäude ist das Ergebnis der Planung der Herrschaften Lascaris di Tenda. Der Grundriss entspricht dem Original des fünfzehnten und sechzehnten Jahrhunderts: Im Erdgeschoss gab es Lagerhallen und Ställe, im Obergeschoss eine Terrasse zum Trocknen von Lebensmitteln. Heute fällt einem sofort der Ladenbereich ins Auge, in welchem einst die Bäckerei, Zia Marias Friseurladen und andere Geschäfte untergebracht waren, die das Dorf belebten.

Das Casa del Fienile zeichnet sich durch Privatsphäre und Originalität aus. Es liegt an einem der Wege, die den Hügel zum oberen Ortsteil in Richtung Maro Castello hinaufführen. Mitten in der Kurve: es ist kein Zufall, dass die Form einer „Orangenschnitze“ ähnelt, die beste Möglichkeit, den verfügbaren Platz zu nutzen. Die Innenwände stammen aus dem Spätmittelalter. In der Vergangenheit hier wurden auch Hanfbündel getrocknet, die anschließend dazu verwendet wurden Taue für die Seefahrt oder Qualitätsstoffe herzustellen.

 

Comfort und service/

 

Das Casa Madre ( Das Stammhaus)

casa madreDas ist das Stammhaus, bevor es sich in ein Albergo Diffuso verwandelte: Hier war der Sitz der alten Metzgerei des Orts, wo ein qualitativ exzellentes Fleisch angeboten wurde, das von Nonno Peppin und Nonna Evelina angeboten wurde. Nun ist es der zentrale Sitz des Hotels mit der Rezeption, dem Restaurant, wo das Frühstück eingenommen wird, dem Garten mit dem Schwimmbad und 6 Zimmern.
Die Geschichte des Hauses
Das zweistöckige Gebäude ist Teil eines kleinen Orts außerhalb der Hauptsiedlung. Von dem Haus ist bereits in den statistischen Aufzeichnungen Statistica del Dipartimento di Montenotte des französischen Präfekten Gilberto Chabrol de Volvic in den Jahren 1806 bis 1812 die Rede und welche in Paris im Jahr 1824 veröffentlicht wurden. Auf dem Bild sehen wir die Ansicht mit der Kirche, der Brücke und direkt hinter der Brücke erblicken wir die Häuser, in denen sich unser Relais befindet, die wahrscheinlich kurz zuvor neben der Talstraße des Maro errichtet wurden. Das Gebäude stammt also aus dem anfänglichen 19. Jahrhundert und steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Entwicklung des Orts jenseits des Flusses. Daneben gab es keine weiteren Gebäude, da der bergseits gelegene Besitz, den bedeutenderen Familien der Stadt gehörte. Die der Straße zugewandten Bereiche des Erdgeschosses waren von Anfang an auf eine Geschäftstätigkeit ausgerichtet.

Das Casa del Borgo (Haus im Ort)

Die Geschichte des Hauses
Borgomaro ist eine Ortschaft, die nach einem vorgefertigten Plan errichtet wurde, gleichsam einem Schachbrett nach dem Wunsch der Herren Lascaris de Tende. Die Häuser haben ursprünglich allesamt dieselbe Form.
Im Erdgeschoss befanden sich das Lager und der Stall, die Treppe war senkrecht zur Straße angeordnet und in der Regel sehr steil, im Obergeschoss lagen die Zimmer und häufig befand sich ganz oben eine Terrasse, die dann später möglicherweise in eine überdachte Loggia umgewandelt wurde, um die Lebensmittel hier zu trocknen (denn es gab ja schließlich keine Kühlschränke). Das Haus Casa del Borgo wurde im Laufe der Jahrhunderte restauriert, aber vor allem im 17. und im 19. Jahrhundert, wobei der Originalentwurf des 15. und des 16. Jahrhunderts beibehalten wurde. Es liegt an der Hauptstraße des Ortes, der jetzigen Via Paolo Merano, und ist mit dem bergseitigen Gebäude verbunden, das aber an der Via Garibaldi liegt. Von der eigentlichen vertikalen Ausrichtung hat man nun die horizontale Ausrichtung in Form einer Wohnung gewählt, die den Familien Raum bietet. Sofort ergreift uns die Faszination für den kleinen Eingang und den Lager- und Ladenbereich im Erdgeschoss. Hier befand sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts auch die Bäckerei des verstorbenen Giovanni Marvaldi. Gegenüber dem Eingang war der Friseurladen von der Tante, Zia Maria, der Schwester von Evelina. Die Männer des Orts kamen gerne hierher, um sich von ihr rasieren zu
lassen, der Künstlerin der Handrasur. Die Familie Brioglio war eine der drei Familien, die sich der Geschäftstätigkeit widmete, vom „Bart und den Haaren“ bis hin zur „Schuhmacherwerkstatt“. Die Familie Broglio ließ sich in der Via Umberto I, der jetzigen Via Merano, schon Ende des 19. Jahrhunderts nieder, das war der Zweig von Felice Giuseppe des verstorbenen Giacomo. Auch in diesem Fall unternimmt also jeder, der einen Aufenthalt in diesem Haus genießt, gewissermaßen zwei Reisen: eine echte, nämlich nach Borgomaro, und eine gedankliche, in die Geschichte.

Das Casa del Fienile

casa fienile BorgomaroDas letzte Haus ist das Casa del Fienile, etwas weiter entfernt, aber intimer und behaglicher.
Die Geschichte des Hauses
Dieses Gebäude ist von äußerster Einzigartigkeit. Es befindet sich an einer der kleineren Achsen, die den Hügel zum oberen Ortsteil in Richtung Maro Castello hinaufführt. Eine Ecke, ein Haus „wie ein Orangenschnitz“, mitten in der Kurve, ganz nach dem Wunsch, den gesamten verfügbaren Raum auch ausnutzen zu wollen. Unten ist der Heuspeicher und der Lagerraum, dessen Mauern mit Sicherheit auf das späte Mittelalter zurückreichen. Das Gebäude ragt gleichsam einem Turmhaus empor. Wenige und genau berechnete Öffnungen mit im Mauerwerk eingelassenen Steintafeln, die mit einem Loch versehen sind, die vielleicht auf mittlerweile verschwundenen Holzstrukturen hinweisen bzw. vielleicht aber auch auf die Möglichkeit, hier die Hanfbündel zum Trocknen auszubreiten. Der Hanfanbau war in der Vergangenheit im westlichen Ligurien sehr verbreitet. Mit dem Hanf wurden sowohl die Seile für die Schiffe hergestellt als auch Stoffe von ganz besonderer Qualität.

 

Albergo Diffuso

 

Wie wir heute sind

Das Casa Madre ( Haupthaus)

Wir haben versucht, den maximalen Komfort aus den Räumen herauszuholen, die uns die alten Gebäude vorgaben und auf diese Weise dem ursprünglichen Stil der Häuser, wo Sie untergebracht werden, neues Leben einzuhauchen. Von Hand gefertigte Elemente, Einrichtungen aus der Hand sehr guter Handwerker und Stoffe, die mit einer Engelsgeduld bemalt wurden, sind nur ein paar Details, die wir, und unsere Interior Designerin Julia (www.juliadesign.it) uns für Sie ausgedacht haben, damit Sie sich an einem Ort wohl fühlen, der Ihnen schon bei Ihrer Ankunft vertraut und familiär erscheint

Das Casa del Borgo

Von der Rezeption überquert man die Brücke, geht die Fußgängerzone hinauf und biegt nach links ab – im Ganzen 90 Meter Fußweg. Die genaue Adresse ist Via Paolo Merano Nr. 69. Im Haus Casa del Borgo gibt es außer dem Salon im dritten Stock 6 Zimmer. Zu den Zimmern 11 und 12 führen 16 Stufen und zu den Zimmern 13,14,15 und 16 weitere 15.

Alle Zimmer im Casa del Borgo sind sehr ruhig, da sie sich in einem typisch ligurischen Caruggio (schmale Straße, die durch die Ortschaft führt) befindet. Diese Straße wird nur als Fußgängerzone benutzt. Die Zimmer haben Blick auf die Häuser, die in diesem historischem Zentrum der Ortschaft liegen.

 

Das Casa del Fienile

Weitere 40 Meter aufwärts kommt man zum dritten Gebäude, das zu diesem verzweigten Hotel gehört – das Haus Casa del Fienile. Es handelt sich sicher um das Gebäude mit der ältesten Geschichte – schon im 14. Jahrhundert wurde hier Hanf zu Seilen und anderen Produkten verarbeitet. Heute verfügt es über 2 Zimmer, die wahrscheinlich mehr als alle anderen für das Innerste der Seele des Borgo stehen.

Die Relais

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