Relais del Maro

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Lucinasco

Der strategische Ort war eine sehr große ligurisch-römische Länderei, die heute beinahe vollends mit Olivenbäumen bewachsen ist. Das im ligurischen Binnenland gelegene Lucinasco ist reich an bezaubernden Orten. Die alte Kirche Santo Stefano, die im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut wurde, spiegelt sich mit einigen noch mittelalterlichen Elementen im nahegelegenen Weiher. Die Häuser des Orts liegen im Schutz der Burg. Man gelangt zur Pfarrkirche Sant’Antonino, einer Kirche aus dem 18. Jahrhundert, die durch ihre Weite im Inneren überrascht. Das gegenüberliegende Oratorio di San Giovanni Battista ist mittlerweile ein Museum für sakrale Kunst geworden, das Lazzaro Aquarone gewidmet ist, einem Tuchhändler, der zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert als improvisierter Bildhauer in der Gegend Erfolg hatte. Im Museum sind bedeutende Werke zu sehen, wie das Werk Compianto sul Cristo Morto, eine Reihe von Holzstatuen, die auf das Ende des 15. Jahrhundert zurückgehen und die Trauer um Christus darstellen. Die Reise zurück in die Vergangenheit geht in dem nahegelegenen Bauernhaus, der „casa contadina“ weiter. Hier sehen wir eine Ansammlung von Zeugnissen dessen, wie unsere Vorfahren gelebt haben. Da ist noch die Ölmühle Frantoio „a sangue“, die durch die Kraft von Mensch und Tier betrieben wurde, der Keller ist eine Zisterne, die Werkstätten sind wieder aufgebaut, die landwirtschaftlichen Werkzeuge, der Stall, alles Beispiele einer landwirtschaftlichen Struktur, die über das Land verstreut ist. Am Rand des Kastanienwaldes sehen wir die Wallfahrtskirche Santuario della Maddalena, auch Madonna dell’Acquarone genannt, aus dem 15. Jahrhundert, eine der faszinierendsten Wallfahrtskirchen Liguriens

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